Wanderberichte
Vierzehn Netzwerkwanderer machten sich auf den Weg, um die Täler und Höhen von Mellinghofen, Eppinghofen und Winkhausen zu
erkunden. Dass es bergauf und bergab gehen würde, war bekannt. Daher war auch die Wanderstrecke von 8 – 9 km schon kürzer als üblich vorgesehen.
Im Papenbusch war die Auferstehungskirche ein erstes Ziel. Der Kirchenraum mit den vielen bestatteten Urnen erzeugt eine besondere Stimmung.
Nicht weit entfernt „erklommen“ wir den Kleeberg, wo eine Nachbarschaftsgruppe Wildblumenwiesen geschaffen und die Stadt Spielgeräte aufgestellt hat.
Das Horbachtal, durch das wir dann wanderten, wird auch gern von den Anwohnern der umgebenden Siedlungen besucht. Das Buchenbergtal hingegen ist großenteils mit Wohngebäuden zugebaut.
Vorbei an der Eppinghofer Johanniskirche mit ihrem markanten Turm machten wir eine kurze Pause am Peisberg. Diese Brachfläche eines ehemaligen Steinbruchs mit Ziegelei wird seit 2022 zum Naturerfahrungsraum entwickelt. Finanziert wird der grüne Lernort für die umliegenden Bildungseinrichtungen mit Mitteln der EU und des Landes NRW.
Auf der anderen Seite der Bahnstrecke liegt recht versteckt das Hasental – so getauft von den Kindern der benachbarten Grundschule. Eine monumentale Hasenfigur und Spielgeräte sind Anziehungspunkte für die Kinder und ihre Eltern.
Von hier war es dann nicht mehr weit zur U-Bahn-Station. Nach kurzer Fahrt und dem abschließenden Einkehrweg zum Köpi freuten wir uns auf das schmackhafte Mittagessen und ein kühles Getränk.
Text: Günter Fraßunke
Fotos: Paul Steinhauer
Die Buslinie 134 brachte die 13 Wandersleute vom Waldschlösschen zum Kettwiger Markt. Spätestens am Mintarder Wasserbahnhof war klar, dass es heute mal eine Wanderung im Nebel werden würde.
In Kettwig ist der Freitag der Markttag. Vorbildlich, was dieser Ortsteil von Essen den Marktbesuchern zu bieten hat; da kann die Mülheimer Stadtmitte vor Scham rot werden. Vom malerischen Kirchplatz ging es die Kirchtreppe hinunter durch die Ruhrstraße zum Leinpfad.
Die Mintarder Brücke war im Nebel zu erahnen – ein Bild voller Vorfreude auf den Frühling. Auf Höhe des Staader Hofs hatte sich die Sonne den Nebel aufgelöst. Vorbei an dem Naturschutzgebiet Kocks Loch kam schon bald die Mendener Brücke in Sicht. Dahinter ist für Radfahrer der hier immer schmaler werdende Leinpfad gesperrt. Zwei radelnde Paare waren leider uneinsichtig und ließen unverschämt durchblicken, dass sie die Regeln nicht interessieren. Wie werden die wohl ihre Kinder erziehen!?
Der Park am Thyssen-Teich und im Luisental sowie die Gastfreundlichkeit auf der Ruhrpromenade setzten einen stimmungsvollen Endpunkt.
Text: Günter Fraßunke
Fotos: Paul Steinhauer
An einem goldenen Oktobertag – bei bestem Fraßunke-Wetter – fuhr Günter mit elf Netzwerkern nach Haarzopf, um im Essener Südwesten zu wandern.
Von der Haltestelle Fängershof ging es zu Fuß weiter auf dem Wanderweg. Zügig schritten wir voran: bergauf, bergab, über Waldwege, an Bächen entlang, an Gärten vorbei, durch die bunte herbstlich gefärbte Landschaft. Die Sonne schien vom immer blauer werdenden Himmel. Also ein Herbsttag, wie man ihn sich nicht besser wünschen könnte!
Unser Wander-Startpunkt war dieses Mal Essen-Eiberg, das wir leicht mit der S-Bahn erreichten. Eiberg hat nichts mit Ostern zu tun, auch wenn Günter Fraßunke das früher mal eine Schulklasse hat glauben lassen.
Kaum zu glauben, dass man nach wenigen S-Bahn-Haltestellen bis Essen-Eiberg und wenigen Kilometern zu Fuß bereits die Grenzen des Rheinlands erreicht hat und zum ersten Mal Westfalen betritt.
Unserem Wanderführer Günter wird ein hervorragendes Verhältnis zum Wettergott nachgesagt. Das hat sich auch bei der heutigen Wanderung am 19.07.24 wieder bestätigt.


