Schnell in die Pantoffeln und los geht´s ins Kino. Geben Sie nun das Zeichen, vorausgesetzt, dass der Operateur es sieht!

 

 

Film

Und die Pantoffeln führen uns jeden 3. Dienstag im Monat (außer im Sommer) in den 1. Stock des Gemeindehauses an der Wilhelminenstraße, wo die Filmgruppe ihre Beamer auspackt und ihre Urlaubsfilme präsentiert. Es handelt sich aber nicht um Filmchen direkt aus der Handy-Kamera, sondern die Filmer der Gruppe haben diese bearbeitet.

Im Sommer 1996 reisten Erika und ich mit dem Flugzeug über Kopenhagen nach Kangerlussuag. Dort erwartete uns der Kemptener Reiseleiter Gerd und wir begrüßten als weiteren Reiseteilnehmer den erheblich jüngeren Michael.

Zwei Wochen waren wir zu Viert dann im August, dem kurzen arktischen Sommer, in Westgrönland unterwegs. Zunächst flogen wir mit dem Hubschrauber nach Sisimiut. Mit einem Linienschiff, auf dem wir auch übernachteten, ging es weiter nordwärts. Jetzt sahen wir erstmals die großen und eindrucksvollen Eisberge ganz in der Nähe und spürten die recht eisige Kälte.

    

In Ilulissat verließen wir das Schiff. Wanderungen und Entdeckungen im Ort und der Umgebung.

Qeqertarsuaq, die Disko-Insel, wurde mit einem Motorboot erreicht. Mit zwei Inuits stiegen wir hinauf zur Oberfläche des riesigen Gletschers. Dort wohnten wir in einer Hütte. Die Inuits kochten Eintopf mit Walfleisch und liehen uns für den Ausflug mit den Hundeschlitten warme Kleidung aus Eisbärfellen.

Zurück auf dem Festland unternahmen wir Tageswanderungen in der steppenartigen Landschaft. Einen Nachbarort besuchten wir, da es keine Straßenverbindungen in Grönland gibt, auf einem Kutter. Mit einem Helikopter flogen wir über den kilometerlangen, zum Meer wandernden Gletscher, von dem 1912 auch der Eisberg, der den Untergang der Titanic verursachte, abgebrochen war.

Wieder in Kangerlussuag wanderten wir noch in der Steppe und fuhren mit einem Jeep an die Grenze des mächtigen Inlandeis-Panzers.

Wir hatten bei meist gutem Wetter viel erlebt, sind oft gewandert, hatten Berge bestiegen, waren nahe bei den Schlittenhunden, sahen Rentiere, Moschusochsen und weiße Füchse. Die Sonne verschwand in diesen Sommerwochen auch nachts nicht ganz. Stimmungsvolle Stunden am Eismeer!

      

 

Australien 2007, von Adelaide nach Sydney

Unsere Australien Reise in 2007 startete in Perth. Dort machten wir eine Rundreise rund um Perth und flogen dann nach Alice Springs, um den Kings Canyon und den Ayers Rock zu besuchen. Im Februar habe ich den Film von diesem Teil der Reise gezeigt.

Vom Ayers Rock sind wir mit dem Zug „Ghan“ nach Adelaide gefahren und haben uns dort einen Mitwagen besorgt, mit dem wir an der Küste entlang fuhren. Von Adelaide geht es durch das Barossa Valley an die Küste und an den zwölf Aposteln vorbei auf der Great Ocean Route nach Melbourne. Nach einem Besuch in Canberra, der Hauptstadt Australiens kommen wir nach Sydney. Hier endet dieser Teil des Films.

Dauer des Films 70 Minuten.

 

 

1. Kölner Krippenweg

Weihnachten ist vorbei, aber in den Kirchen stehen noch die Krippen.

In 2013 machten wir am 13.01. einen Bummel durch die Kölner Kirchen und schauten uns die Krippen dort an.

Dauer des Films circa 9 Minuten.

 

2. West – Australien

2007 machten wir unsere 2. Australien Reise. Zunächst nahmen wir uns den Westen vor. Über Singapur ging es nach Perth, dort nahmen wir uns einen Mitwagen und machten eine Rundreise rund um Perth. Die Höhepunkte sind:

  • Perth

  •  Cervantes, dort besuchen wir den NP mit den Pinnacles    

       
  • Albany

  • Margaret River

Es folgt der Flug von Perth nach Alice Springs.

  • Kings Canyon

  • Ayers Rock, die Aborigines nennen ihn „Uluru“

Dann fahren wir mit dem Ghan von Alice Springs nach Adelaide im Süden von Australien.

Die Weiterfahrt von Adelaide nach Sydney zeige ich im nächsten Film im März 2026.

Dauer dieses Films 51 Minuten. Gesamtdauer: 1 Stunde

Nil - Kreuzfahrt im April 2002

  • Flug nach Kairo, Rundfahrt durch Kairo, Cheopspyramiden, Ägyptisches Museum
  • Flug nach Luxor, Karnak Tempel, Luxor Tempel, Beginn der Nil - Kreuzfahrt

  • Theben, Ramses Tempel, Tempel der Hatschepsut, Tal der Könige

  • Fahrt nach Esna, Besichtigung des Tempels

  • Fahrt nach Kom Ombo, Tempel des Sobek

  • Fahrt nach Assuan, Tempel der Iris, der Nasser Staudamm

  • Flug nach Abu Simbel, Tempel des Ramses und der Nefetari, Felukkenfahrt zum Botanischen Garten

  • Rückfahrt mit dem Schiff nach Luxor, Tal der Königinnen, Light and Sound Show, Flug nach Kairo, Flug nach Deutschland

       

 

    

Im Sommer 2004 waren Erika und ich mit einer Studiosus-Wandergruppe in Russland unterwegs. Zunächst in Moskau und den alten Fürsten- und Klosterstädten nordöstlich von Moskau unterwegs und danach noch einige Tage in St. Petersburg.

St. Petersburg, 1703 von Peter dem Gro0en gegründet, um den Anspruch Russlands auf Zugang zur Ostsee durchzusetzen, war rund 200 Jahre auch die Hauptstadt des russischen Kaiserreichs. Mit 4,8 Millionen Einwohnern ist St. Petersburg nicht nur die zweitgrößte Stadt Russlands sondern auch die nördlichste Millionenstadt der Welt. Die Newa mündet hier in den Finnischen Meerbusen. Mit vielen Kanälen durchzogen wird die Stadt auch als das Venedig des Nordens bezeichnet.

Wir waren mehrere Tage in dieser schönen Stadt und besuchten die bedeutenden Gebäude und Sehenswürdigkeiten. Von unserem Hotel am Newski-Prospekt aus unternahmen wir unsere Ausflüge. Wir sahen u. a. die Auferstehungskirche – die sogenannte Blutkirche, gingen in die riesige Isaaks-Kathedrale, besuchten die Peter- und Paul-Kathedrale, in der sich viele Grabstätten der russischen Zaren befinden, sahen den Panzerkreuzer Aurora, von dem der erste Schuss 1917 die russische Revolution einleitete, verbrachten mehrere Stunden in den Räumen der Eremitage, in der sich die kostbaren Gemälde und Ausstattungsstücke – vor allem von Katharina II. gesammelt – befinden, machten bei leider recht schlechtem Wetter eine Bootsfahrt durch Kanäle und die Newamündung bis zur Ostsee, fuhren mit dem Bus zum dreißig Kilometer entfernten Sommerpalast der Zaren, dem Petershof, bewunderten dort die wundersamen Wasserspiele, sahen im prächtigen Katharinaschloss, heute ein Museum, u. a. das berühmte Bernsteinzimmer und hatten Gelegenheit, im Mariinski-Theater eine großartige Balletttaufführung der Nussknacker-Suite von Peter Tschaikowski mitzuerleben.

Zum Abschluss unserer Reise waren wir noch Gäste in einem Petersburger Gourmet-Restaurant, in der uns zusätzlich eine Folkloregruppe mit musikalischen Genüssen verwöhnte.

Ich hatte vor einigen Wochen den Videofilm von Moskau und dem Goldenen Ring vorgeführt. Leider hat sich die politische Situation seit unserer damaligen Reise inzwischen so negativ verändert, dass man auf Besuche dieses schönen und interessanten Landes mit seinen gastfreundlichen Menschen sicherlich auf Jahre hinaus verzichten wird, doch sollte man das russische Volk nicht mit den jetzigen Machthabern gleichsetzen. Wir hoffen sehr, dass sich alles wieder bessert, auch wenn wir selbst aus Altersgründen nicht mehr in die Ferne reisen werden.

Nach diesem Film werde ich noch ein Video über eine achttägige Radrundreise von Osnabrück aus über Etappenziele in Löningen, Meppen, Lingen, Rheine (ca. 285 gefahrene Kilometer) zeigen.